Risikobewertung am Arbeitsplatz
Die Risikobewertung erfordert eine regelmäßige Erfassung und Bewertung von Gefahren und Herausforderungen in Arbeitssituationen. Bewertungen müssen regelmäßig durchgeführt werden, um das Risikoniveau jederzeit so niedrig wie möglich zu halten. Der Arbeitgeber ist dafür verantwortlich, dass diese Bewertungen durchgeführt werden – mit dem Ziel, arbeitsbedingte Verletzungen und Erkrankungen zu verhindern.
ALLE UNTERNEHMEN SIND VERPFLICHTET, GEFAHREN UND PROBLEME AM ARBEITSPLATZ ZU ERFASSEN UND ZU BEWERTEN – SOWIE DAS MIT DER ARBEIT VERBUNDENE RISIKO ZU BEURTEILEN.
Risikobewertung leicht gemacht
Die Erfassung und Bewertung von Risiken in Arbeitssituationen muss weder schwierig noch kompliziert sein. Der Prozess der Risikobewertung variiert selbstverständlich je nach Größe des Arbeitsplatzes und Art der ausgeführten Tätigkeiten.
Im Rahmen einer Risikobewertung sollten drei grundlegende Fragen gestellt werden:
- Was könnte am Arbeitsplatz schiefgehen?
- Was kann getan werden, um dies zu verhindern?
- Was kann getan werden, um die Folgen zu begrenzen, falls doch etwas schiefgeht?
A risk assessment should and must always be carried out in consultation with the employees, union representative and safety officer. If you are not sure how to carry out a risk assessment at the workplace – or if particularly complicated hazards exist – you can contact organisations such as the Occupational Health Service for assistance. However, no matter how the process is executed, and who actually performs the risk assessment, it is the employer who holds responsibility. Start the risk assessment at the workplace by identifying all potential dangers. Every risk identified can contribute to the choice of suitable work clothes offering the appropriate level of protection and the necessary comfort. Wenaas can supply bespoke solutions of protective work clothes for almost all professions and working conditions, based on your company’s risk assessments. We supply clothes approved and certified for multiple hazards and dangers. This makes it possible for the individual employee to perform multiple tasks and work in different environments – without having to stop and change clothes.
Beispiele für Risiken, die im Rahmen einer Risikobewertung geprüft werden sollten
- Schutzkleidung für Schweißarbeiten gemäß EN ISO 11611
- Allgemeine Empfehlung: ATPV-/EBT-Wert ≥ 8 cal/cm²
- Bei erhöhtem Risiko empfehlen wir mehrlagige Schutzkleidung
Risikobewertung – Elektriker
- Schutz vor Kontakt mit Hitze und Flammen (EN ISO 11612)
- Kleidung zertifiziert für den Schutz vor thermischen Gefahren bei Störlichtbogenunfällen (IEC 61482-2)
- Allgemeine Empfehlung: ATPV-/EBT-Wert ≥ 8 cal/cm²
- Bei höherem Risiko: mehrlagige Schutzkleidung oder Kleidung mit höherem Arc-Wert
Risikobewertung – Beschäftigte in der Ölindustrie
- Schutz vor Hitze und Flammen (EN ISO 11612)
- Kleidung mit Schutz gegen plötzliche elektrostatische Entladungen in explosionsgefährdeten Bereichen (EN 1149-5)
- Leitfähige Elemente wie Metallreißverschlüsse und -knöpfe müssen verdeckt sein
- Schutz vor Regen sowie hohe Sichtbarkeit sind ebenfalls entscheidende Faktoren
Risikobewertung – Bahnbeschäftigte
- Schutz vor Hitze und Flammen (EN ISO 11612)
- Warnschutzkleidung für hohe Sichtbarkeit bei Tag, Nacht und schlechten Witterungsbedingungen (EN ISO 20471)
- Einige Tätigkeiten erfordern zusätzlich Kleidung gemäß EN ISO 11611 für Schweißarbeiten und ähnliche Tätigkeiten
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