Schutzhelme / Helme
Sicherheit erfordert Zusammenarbeit
Die meisten Schutzhelme können auch problemlos an unsere Visiere und Gehörschützer angepasst und mit einer Vielzahl von zusätzlichem Zubehör und Ersatzteilen geliefert werden.
Schutzhelme können in vier Kategorien eingeteilt werden, basierend auf der Art des Risikos, vor dem sie schützen:
- Mechanisches Risiko: Herabfallende Gegenstände und Quetschgefahren.
- Elektrisches Risiko: Kontakt mit elektrischen Leitungen und Installationen.
- Heiß- oder flüssiges Metall: Kontakt mit heißem oder geschmolzenem Metall.
- Explosionsrisiko: Arbeitsumgebung mit potenziellem Explosionsrisiko.
Arten des Kopfschutzes und Normen
Industrieschutzhelm (EN 397):
Schützt den Kopf des Trägers vor herabfallenden Gegenständen, die Kopfverletzungen verursachen können. Besteht aus Helmschale und Innenausstattung und verfügt je nach Art der auszuführenden Arbeit über eine kurze oder lange Krempe. Gemäß der Norm müssen die Helme auf Stoßdämpfung bei herabfallenden Objekten und Schutz vor dem Eindringen scharfer und spitzer Gegenstände getestet werden. Sicherheitshelme können außerdem optionalen Tests für zusätzliche Risikotypen unterzogen werden, wie sehr niedrige Temperaturen (-20 °C oder -30 °C), sehr hohe Temperaturen (+150 °C), elektrische Isolation (440 VAC) und geschmolzenes Metall (MM).
Kletterhelm für Arbeiten in der Höhe (EN 12492):
Schützt vor Gefahren, die beim Arbeiten in der Höhe auftreten können. Kletterhelme werden ebenfalls auf herabfallende Gegenstände und Durchdringung getestet. Das Kinnband ist obligatorisch und darf bei einer Zugkraft von mindestens 50 kN nicht gelöst werden. Kletterhelme müssen außerdem belüftet sein.
Elektrisch isolierte Helme (EN 50365):
Schutz vor elektrischem Schlag bei Arbeiten an Niederspannungsanlagen wie Wechselspannung bis 1000 V (Wechselstrom) oder Gleichspannung bis 1500 V (Gleichstrom). Alle Helme müssen zudem die Anforderungen gemäß EN 397 erfüllen. Isolierende Helme dürfen keine leitfähigen Teile enthalten. Die Belüftungsöffnungen (falls vorhanden) dürfen nicht versehentlich mit spannungsführenden Teilen in Kontakt kommen.
Leichter Industrieschutzhelm (EN 812):
Ein leichter Schutzhelm, Stoßkappe oder Anstoßkappe besteht aus einer Kappe mit schützenden Einsätzen und schützt den Kopf des Trägers vor leichten Stößen. Er darf nur in Arbeitsumgebungen eingesetzt werden, in denen keine Gefahr durch herabfallende Gegenstände besteht. Anstoßkappen bieten eine gute Belüftung, hohe Flexibilität sowie Schutz vor leichten Stößen und Kratzern am Kopf.
Lebensdauer des Helms / Schutzhelms
Das Produktionsdatum des Schutzhelms ist auf der Unterseite des Helmschilds ablesbar und gibt Monat und Jahr der Herstellung an. Die Lebensdauer eines Schutzhelms hängt von äußeren Einflüssen wie Stößen, Schlägen, Sonnenlicht usw. sowie von der Häufigkeit der Nutzung ab. Wird der Helm nur selten verwendet, hält er entsprechend länger. Bei täglicher Nutzung unter rauen Bedingungen beträgt die übliche Nutzungsdauer in der Regel bis zu 2 Jahre. Die maximale Nutzungsdauer kann je nach Marke variieren. Daher sollte immer die Bedienungsanleitung beachtet werden, die dem Helm beiliegt.
Lagerung und Pflege des Schutzhelms und der Ausrüstung
Der Helm muss trocken und vor direkter Sonneneinstrahlung gelagert werden. Helm, Innenausstattung und Schweißband sollten regelmäßig mit einem milden Reinigungsmittel in warmem Wasser gereinigt werden. Die Lebensdauer kann durch einen regelmäßigen Austausch von Zubehör wie Innenausstattung, Schweißband und Kinnriemen verlängert werden.
Wie wählt man den richtigen Schutzhelm aus?
Der Einsatz von Schutzhelmen ist an Arbeitsplätzen in Norwegen weit verbreitet. Die Wahl des richtigen Schutzhelms ist jedoch absolut entscheidend und nicht immer einfach.
Sortment
Wir haben eine große Auswahl an Schutzhelmen von verschiedenen Herstellern, unter anderem 3M, Petzl, KASK, MSA, Iris, Uvex und Centurion. Es gibt zudem verschiedene Varianten, Modelle und Farben. Benötigen Sie einen Helm mit Belüftung? Dies ist nützlich, wenn Sie in einer heißen Arbeitsumgebung arbeiten und keinen Helm mit antistatischen Eigenschaften und Spannungsschutz benötigen. Wenn dies jedoch erforderlich ist, sollten Sie einen unbelüfteten Helm wählen, der genau diesen Schutz bietet.
Mehrere relevante Aspekte bei der Auswahl eines Schutzhelms sind zum Beispiel Kinnriemen, Schweißband, vorderer Schirm und Hintergitter.
Das Bild zeigt ein Beispiel: Helm mit Belüftung und Helm ohne Belüftungsöffnungen.
Zusätzliches Zubehör
Oft ist es notwendig, verschiedene Zusatzteile für einen Schutzhelm zu haben. Gehörschutz und Visiere sind gute Beispiele für häufig verwendetes Zubehör. Außerdem muss das Zubehör für den Schutzhelm an die jeweilige Arbeitsumgebung angepasst werden, in der der Helm eingesetzt wird.
Wenaas bietet eine große Auswahl an Schutzhelmen und Zusatzteilen und stellt sicher, dass Sie stets die benötigte Schutzausrüstung erhalten. Vielleicht ist ein Schutzhelm mit integriertem Augenschutz genau das Richtige für Sie? Eine gute Verfügbarkeit von Augenschutz kann dazu beizutragen, die Anzahl der Augenverletzungen zu reduzieren – was sehr positiv ist.
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